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Ernährung

Die Zeiten, in denen der Hund ausschließlich von Küchenabfällen ernährt wurde sind lange vorbei. Auch ist man nicht nur dann ein wahrer Hundefreund, wenn man täglich in der Küche steht und seinen Liebling bekocht. Es gibt heute hervorragende fertige Hundenahrung an deren Ausgewogenheit, Verträglichkeit und Akzeptanz ein ganzes Forscherteam arbeitet. Die Zeit und Mühe, die man beim Zubereiten von "Hausmannskost" aufwenden muss, sollte man lieber seinem Hund in Form von Spielen, Spazierengehen oder Knuddeln geben!

Bei der "Größe" eines Chihuahuas spielen die Futterkosten die geringste Rolle. Man sollte daher auf gute Qualität achten. Außerdem sollte darauf Rücksicht genommen werden, dass kleine Hunde einen höheren Stoffwechsel haben als große und daher der Energiegehalt des Futters höher sein muss. Einige Hersteller von Trockenfutter produzieren daher ein spezielles Futter für kleine Hunde oder speziell für Chihuahuas (Royal Canin).

Hier schmeckt´s:   und da auch: So soll es sein!!

Es gibt drei Hauptgruppen von Fertigfutter: Trockenfutter, Halbtrockenfutter (z.B. Frolic) und Nassfutter (Dose).

Halbtrockenfutter enthält sehr viel Zucker und ist als Alleinfuttermittel daher nicht zu empfehlen.

Trockenfutter hat gegenüber der Dose viele Vorteile:

Es verdirbt nicht so schnell und zieht keine Fliegen an, kann deshalb auch den ganzen Tag im Napf bleiben. Chihuahuas fressen gerne mehrmals täglich kleine Portionen (mindestens zwei!).

Es verursacht nicht so viel Verpackungsmüll.

Es reinigt die Zähne.

Es kann auf längeren Fahrten besser mitgenommen und gefüttert werden.

Allerdings muss immer ausreichend sauberes Trinkwasser bereitstehen.

Dosenfutter wird von den meisten Hunden sehr gerne genommen. Hier gibt es aber große Qualitätsunterschiede. Wenn schon Dose, sollte darin auch vor allem Fleisch  sein. Alles andere verursacht große stinkende "Haufen"  und kann dem Hund auch anders verabreicht werden: Trocknes Brot wird gerne geknabbert, Karotten, Paprika, Äpfel, Reis, Nudeln, Kartoffeln... Das brauche ich nicht teuer in Dosen zu kaufen. Es gibt Hunde, die lieben Apfelsinen und Weintrauben.  Andere werden nie im Leben Obst oder Gemüse anrühren. Einfach ausprobieren.

Absolut tabu für Hunde ist Schokolade und Zwiebeln. Beides ist nicht ungesund sondern giftig!!! Ebenso sollten keine stark gewürzten Lebensmittel gegeben werden.

Ob man nun Abfälle aus der Küche geben will ist jedem selbst überlassen. Unsere Bande liebt Hähnchenknorpel und -haut, Fleischreste vom Mittagessen, Kartoffelbrei, Gemüse mit Soße, übriggebliebenes Schulbrot, besonders mit Kalbsleberwurst, Käse, Quark, Spaghetti mit Tomatensoße vom nichtgegessenen Kinderteller usw. Das alles sind und bleiben nur Häppchen nebenher. Trocken- oder Dosenfutter ist auch bei uns Hauptnahrung. Und die "Reste" teilen sich bei uns bis zu 15 Hunden, also für jeden nur was für den hohlen Zahn! Eben das "Sahneschnittchen" für den Hund!

Wichtig ist auch immer was zum Knabbern. Das ist gut für die Zähne, gegen Langeweile und lenkt von Schuhen und Möbeln ab.

Holz ist zum Spielen toll, aber keine Nahrung:   Auch Daumen eignen sich nicht zum Sattwerden!!:

Ich achte darauf, dass meine Welpen so lange wie möglich von der Mutter gesäugt werden. In der Phase danach füttere ich qualitativ hochwertiges Trockenfutter für Welpen oder auch Dosenfutter. Dies sollte dann bis zum 12. Lebensmonat weiter gegeben werden. Danach kann man dann je nach Bedarf umstellen auf Futter für den Erwachsenen Hund. Hier bekommen meine Hunde ebenfalls Qualitäts-Trockenfutter, was ihnen bisher immer gut gekommen ist.